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Wer bin ich?

Ein Projekt zur Wahrnehmung der eigenen Identität

Der besondere Fokus dieses Fotoprojekts liegt darauf, die Bilder von Identität von der Eigenwahrnehmung der Kinder her zu denken. Der fotografische Ansatz ist ein dokumentarischer, obwohl die Bilder von den Jugendlichen selbst inszeniert sind. Durch Übungen des freien Schreibens, Spielen von Szenen aus dem Familienalltag, gebastelte Puppen (Mini-Ich), Bilder etc. setzen die Schüler/Innen sich mit dem Gefüge ihrer Familie, ihrer eigenen Rolle innerhalb des Familienverbandes und mit sich als Individuum auseinander und werden so für die vielschichtigen Möglichkeiten, ihre Identität zu denken und auf einem Foto auszudrücken, sensibilisiert.

Für die Fotos im Rahmen des Projektes „inszenieren“ die Schüler/Innen jeweils ihre Familie gemäß ihres Rollenverständnisses und zeigen sich selbst an einem für sie typischen „Rückzugsort“. Aspekte des Ortes, der Kleidung, der Personenkonstellationen zueinander, der Mimik und Gestik und des Selbstausdrucks werden dabei von ihnen selber vorgegeben oder mit ihnen zusammen erarbeitet.